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Überfall auf Antirassismus-Demo hat Nachspiel vor Gericht

Aachen/München. Das Amtsgericht Aachen hat am Mittwoch den aus Österreich stammenden, in Bayern aktiven Neonazi Alexander D. wegen Widerstands gegen einen Polizisten und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 2.400 Euro verurteilt. Zugetragen hatte sich der Vorfall im November 2013 am Rande einer antirassistschen Demonstration in der Aachener Innenstadt. Zwei weitere Rechtsextremisten wurden mangels Beweisen frei gesprochen, gegen einen Hooligan und einen offenbar ehemaligen Neonazi wird weiter prozessiert.

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Linnich: Neonazis und rechte Hooligans planen rassistischen Aufmarsch

Linnich/Region Aachen. Das Tarnen und Täuschen funktionierte nur vier Tage. Spätestens, als Journalisten darüber berichteten, dass eine „Bürger“-Initiative aus Linnich im Kreis Düren, die am 8. November eine Demonstration gegen die „Asyl-Invasion“ abhalten will, der rechtsextremen Szene nahe steht, lüfteten auch Teile der Macher langsam den Schleier. Die Nähe zur NPD und zur rechtsradikalen Hooligan-Szene wurde Ende Oktober noch offensichtlicher, auch wenn die „Bürger“ derlei als nicht wirklich problematisch ansahen und entsprechende Vorwürfe der „Gutmenschen“ und „Lügenpresse“ als unbegründet einstuften. 

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Dokumentiert: Abschlusserklärung der 7. Regionalkonferenz "Aktiv gegen Rechts"

Aachen/Region. Rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich heute in der Volkshochschule Aachen zur 7. Regionalkonferenz „Aktiv gegen Rechts“. Im Plenum und in Arbeitsgruppen fand ein intensiver Austausch von Engagierten in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und Rasissmus statt. Die Konferenz endete mit einer Gedenkminute für die kürzlich verstorbenen Aachener Zeitzeugen Helmut Clahsen und Werner Landscheidt, die dem Anliegen der Tagung eng verbunden waren. Die 8. Regionalkonferenz soll im kommenden Jahr in Herzogenrath stattfinden. Wir dokumentieren an dieser Stelle die Abschlusserklärung der heutigen Tagung.

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Rechtsruck der AfD: DIG-Streit um extrem rechte "Israelfreunde"

Aachen. Seit dem Rechtsruck auf dem Bundesparteitag der „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Essen agieren auch die AfD-Verbände im Großraum Aachen deutlich rechtspopulistischer als zuvor. Der Stadtverband Aachen wählte nun mit Alexander Jungbluth einen Burschenschafter vom äußerst rechten Rand des burschenschaftlichen Spektrums zum Vorsitzenden. Jungbluth gehörte bis vor kurzem zudem dem Beirat der „Deutsch-israelischen Gesellschaft Aachen“ (DIG) an – und hat diesen Posten indes aufgegeben. 

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