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Neuerscheinung: „Mythos Stolberg“

Pünktlich vor den nächsten angekündigten Aufmärschen von Neonazis in Eschweiler (31. März) und Stolberg (4. / 7. April) ist das Buch „Mythos Stolberg – Zur Instrumentalisierung einer Gewalttat durch Neonazis“ erschienen. Acht Autoren schreiben über und zu den braunen Demonstrationen, die seit 2008 alljährlich im April in Stolberg stattfinden.

Dominik Clemens (Hg.): Mythos Stolberg - Zur Instrumentalisierung einer Gewalttat durch Neonazis, Norderstedt 2012

Paperback, 124 Seiten, 15 Abbildungen, 11,90 €, ISBN: 978-3-848-200-825

Aus dem Klappentext: Stolberg (Städteregion Aachen) im April 2008: Bei einer tragischen Auseinandersetzung wird ein 19jähriger Berufsschüler erstochen. Nur wenige Stunden später marschieren in der »Kupferstadt« Anhänger von NPD und »Freien Kameradschaften« auf. Sie verklären den Totschlag propagandistisch zu einem Mord aus »Deutschenfeindlichkeit« und nutzen die Migrationsbiographie des Täters, um aggressiv Hass gegen Migrantinnen und Migranten zu schüren. Bis zu 800 Neonazis zieht es seither zu diesem braunen Spektakel alljährlich im April nach Stolberg. Längst haben die rassistischen Aufmärsche für die Neonaziszene eine Bedeutung weit über die Region Aachen hinaus erlangt.

Flyer zum Buch (PDF, ca. 100 kB) / "Mythos Stolberg" auf Facebook

 

Rund 58.000 € werden für Projekte bereitgestellt


Erste Förderrunde im noch frischen Jahr: Rund 58.000 € werden aus Mitteln des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“  zur Unterstützung von zehn Projekten gegen  Rechtsextremismus, Rassismus, und Fremdenfeindlichkeit in der Stadt Aachen bereitgestellt.

Dies hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplan Aachen nach intensiver Beratung auf seiner ersten Sitzung in 2012 entschieden. Erste Informationen über einige geförderte Projekte lassen sich hier abrufen. Für dieses Jahr stehen noch weitere Mittel zur Verfügung. Die nächste turnusmäßige Sitzung des Begleitausschusses findet im Juni statt. Die Frist für die Einreichung weiterer Projektanträge ist der 8. Juni 2012. Bis dahin müssen alle erforderlichen Unterlagen bei der Lokalen Koordinierungsstelle vorliegen.



Gewerkschaften im Visier der Neonazis

Aachen. In der Nacht zum heutigen Montag wurde das Aachener DGB-Haus durch mutmaßliche Neonazis attackiert. Mehrere Scheiben am Gebäude an der Dennewartstraße wurden eingeschlagen und zudem die Fassade mit rechten Parolen und Hakenkreuzen beschmiert.

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Haftstrafe für früheren KAL-Anhänger

Einer der beiden Aachener Neonazis, die im Februar 2011 wegen des Bauens von Sprengkörpern verurteilt wurde, ist nun vor dem Amtsgericht Aachen wegen Raub und Körperverletzung verurteilt worden. Weiterlesen auf bnr.de