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Bewaffnete Neonazis bedrohen Jugendliche

Aachen. In der Nacht zum vergangenen Samstag haben drei 21 bis 30 Jahre alte Männer „drei Heranwachsende mit Migrationshintergrund“ bedroht und beleidigt. Dies teilte die Polizei Aachen gestern via Pressemitteilung mit. Die Tat ereignete sich demnach auf der Trierer Straße. Die mit Schlagstöcken bewaffneten Täter seien dem „rechten Spektrum“ zuzuordnen und wurden vorläufig festgenommen. Die kürzlich neu eingerichtete Ermittlungsgruppe „REMOK“ (Rechts Motivierte Kriminalität) habe die Ermittlungen übernommen. (dc)

Polizei fasst braune Graffiti-Sprüher

Aachen/Stolberg. Nach umfangreichen Lackanalysen ist es der Polizei gelungen, drei Mitglieder der „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL) wegen illegaler Sprühaktionen zu ermitteln. Neben den strafrechtlichen Konsequenzen kommen auf das Trio laut Polizeisprecher Paul Kemen auch „hohe Schadenersatzforderungen im Zuge eines zivilrechtlichen Verfahrens zu.“ Kemen sprach im Zuge der insgesamt drei großen Sprühaktionen, die man den mutmaßlichen Tätern vorwirft, von einem „großen Sachschaden“.

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Neuerscheinung: „Mythos Stolberg“

Pünktlich vor den nächsten angekündigten Aufmärschen von Neonazis in Eschweiler (31. März) und Stolberg (4. / 7. April) ist das Buch „Mythos Stolberg – Zur Instrumentalisierung einer Gewalttat durch Neonazis“ erschienen. Acht Autoren schreiben über und zu den braunen Demonstrationen, die seit 2008 alljährlich im April in Stolberg stattfinden.

Dominik Clemens (Hg.): Mythos Stolberg - Zur Instrumentalisierung einer Gewalttat durch Neonazis, Norderstedt 2012

Paperback, 124 Seiten, 15 Abbildungen, 11,90 €, ISBN: 978-3-848-200-825

Aus dem Klappentext: Stolberg (Städteregion Aachen) im April 2008: Bei einer tragischen Auseinandersetzung wird ein 19jähriger Berufsschüler erstochen. Nur wenige Stunden später marschieren in der »Kupferstadt« Anhänger von NPD und »Freien Kameradschaften« auf. Sie verklären den Totschlag propagandistisch zu einem Mord aus »Deutschenfeindlichkeit« und nutzen die Migrationsbiographie des Täters, um aggressiv Hass gegen Migrantinnen und Migranten zu schüren. Bis zu 800 Neonazis zieht es seither zu diesem braunen Spektakel alljährlich im April nach Stolberg. Längst haben die rassistischen Aufmärsche für die Neonaziszene eine Bedeutung weit über die Region Aachen hinaus erlangt.

Flyer zum Buch (PDF, ca. 100 kB) / "Mythos Stolberg" auf Facebook

 

Rund 58.000 € werden für Projekte bereitgestellt


Erste Förderrunde im noch frischen Jahr: Rund 58.000 € werden aus Mitteln des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“  zur Unterstützung von zehn Projekten gegen  Rechtsextremismus, Rassismus, und Fremdenfeindlichkeit in der Stadt Aachen bereitgestellt.

Dies hat der Begleitausschuss des Lokalen Aktionsplan Aachen nach intensiver Beratung auf seiner ersten Sitzung in 2012 entschieden. Erste Informationen über einige geförderte Projekte lassen sich hier abrufen. Für dieses Jahr stehen noch weitere Mittel zur Verfügung. Die nächste turnusmäßige Sitzung des Begleitausschusses findet im Juni statt. Die Frist für die Einreichung weiterer Projektanträge ist der 8. Juni 2012. Bis dahin müssen alle erforderlichen Unterlagen bei der Lokalen Koordinierungsstelle vorliegen.