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80 Jahre Spanischer Bürgerkrieg

Aachen. Volkshochschule Aachen und VVN-BdA Aachen thematisieren im Oktober und November in einer umfangreichen Veranstaltungsreihe den Beginn des Spanischen Bürgerkriegs und die Aufstellung der "Internationalen Brigaden" vor rund 80 Jahren. Zwischen dem 1. Oktober und 25. November finden insgesamt 14 Vorträge, Filmvorführungen, Lesungen, zwei Ausstellungen und eine Exkursion statt. Teile der Reihe werden durch die "Partnerschaft für Demokratie" gefördert.

Mit dem Putsch General Francos am 17. Juli 1936 gegen die rechtmäßige spanische Regierung begann der Spanische Bürgerkrieg. Unterstützt wurden die Putschisten durch eine faschistische Allianz mit Deutschland und Italien. Der gewählten Regierung wurde internationale Solidarität zuteil: Auf Seiten der Republik kämpften etwa 59.000 Freiwillige, vor allem aus den europäischen Ländern und Nordamerika, in den Internationalen Brigaden. Die Niederlage der republikanischen Truppen mündete 1939 in eine jahrzehntelange rechtsgerichtete Diktatur, die erst nach Francos Tod 1975 ihr Ende fand. Die Diktatur forderte neueren Schätzungen zufolge 150.000 bis 200.000 Opfer. Zahlreiche ehemalige Interbrigadisten und auch politisch missliebige Spanier wurden nach 1939 in deutsche Konzentrationslager verschleppt; viele wurden dort ermordet.

Die Veranstaltungsreihe thematisiert:

● wichtige Aspekte dieses Vorspiels des Zweiten Weltkriegs,
● den Kampf der Internationalen Brigaden gegen die Diktatur und für die Republik,
● die deutsche Mitverantwortung für die Diktatur Francos,
● Biographien von Menschen aus Aachen und Umgebung, die ihren Kampf gegen den
Faschismus in Spanien fortsetzten und
● die aktuelle Auseinandersetzung in Spanien mit der Zeit des Bürgerkriegs und der
Diktatur.

Das vollständige Programm lässt sich hier als PDF-Datei herunterladen (1,1 MB).