Drogenhandel im Darknet: Drei Rechtsextremisten verurteilt

Aachen. Nach 13 Monaten Laufzeit hat das Landgericht Aachen vergangenen Freitag (8.3.) drei Rechtsextremisten wegen Drogenhandels in nicht unerheblicher Menge beziehungsweise wegen Beihilfe zu Haftstrafen verurteilt. Den Urteilsspruch am 40. Prozesstag nutzte die 9. große Strafkammer auch dazu, die Ermittlungsarbeit der Polizei ungewohnt deutlich zu kritisieren. Das Urteil aus erster Instanz ist noch nicht rechtskräftig, Verteidiger kündigten an, dagegen Revision einlegen zu wollen.

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Rechte „Gelbwesten“ bleiben in Aachen eine marginalisierte Gruppierung

Aachen. Als Reinfall endete an Karnevalssamstag eine rechte „Gelbwesten“-Demonstration in Aachen unter dem Label „Europa steht auf!!!“ Exemplarisch stand die Aktion allerdings dafür, wie heterogen und unterdessen zerstritten die „Gelbwesten“ in der Region respektive dem übrigen Rheinland sind, die sich aus den unterschiedlichen rechten politischen bis verschwörungsgläubigen Spektren zusammengeschlossen beziehungsweise schon wieder zerstritten haben.

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„Gelbwesten“ in Aachen: Heterogenes und bisweilen rechtsextremes Meinungs-Crossover

Aachen. Große Teile der „Gelbwesten“-Proteste gegen die Unterzeichnung des „Vertrags von Aachen“ am 22. Januar waren auf dem Markt durch Vertreter aus dem rechten politischen Spektrum geprägt. Diese Kundgebung gegen Merkel und Macron war im Vorfeld von verschiedenen Aktivisten aus dem rechten und fremdenfeindlichen Spektrum sowie Verschwörungsideologen aus ganz Deutschland mit geplant und mit organisiert worden. Am Sonntag lief dann eine kleine Gruppe von „Gelbwesten“ gut sichtbar durch die Innenstadt und verteilte Flyer.

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Zwei Freisprüche im Prozess wegen Drogenhandels gegen Rechtsextremisten

Aachen. In dem Prozess gegen fünf Rechtsextremisten, die von Aachen-Brand aus bandenmäßig einen Drogenhandel über das Darknet betrieben haben sollen, sind Ende November zwei der Angeklagten freigesprochen worden. Zuvor war das Verfahren gegen sie abgetrennt worden. Der Prozess gegen die drei übrigen Rechtsextremisten wird voraussichtlich bis Februar 2019 fortgesetzt.

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