Termine

Kommentar: Rechtsextreme Ambivalenz und Doppelmoral in Sachen Rauschzustand

Aachen/Region. Der Prozess gegen fünf Rechtsextremisten am Landgericht Aachen wegen bandenmäßigen Drogenhandels bringt die Doppelmoral in der braunen Szene zum Vorschein. Während dort offiziell Drogenkonsum verteufelt wird, man politischen Gegnern Schwachsinn und Unzurechnungsfähigkeit infolge des Drogenkonsums vorwirft sowie zum Teil die Todesstrafe für Drogenhandel fordert, frönen manche „Kameraden“ hedonistisch ihrem Rausch.

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Vorankündigung: Themenwoche zum "Kaufmann von Venedig"

Auch im neuen Semester bieten die VHS und "Demokratie leben!" Aachen wieder gemeinsam mit dem Theater Aachen Themenabende zur inhaltlichen Begleitung einer neuen Inszenierung an. Anlässlich der Aufführung von William Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig" (Regie: Ewa Teilmans), wird die Herausgeberin der "Shakespeare "Jahrbücher", Professorin Dr. Sabine Schülting von der Freien Universität Berlin, am 9. Oktober 2018 das vieldiskutierte Judenbild in Shakespeares Klassiker untersuchen und nach den aktuellen Dimensionen dieses Stückes fragen.
Der Vortrag von findet am 9. Oktober um 19:30 Uhr im Spiegelfoyer des Theater Aachen statt. Der Eintritt ist frei.

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NRW-Verfassungsschutzbericht 2017

Düsseldorf/Region. Am Freitag haben der Landesverfassungsschutz und NRW-Innenminister Herbert Reul den NRW-Verfassungsschutzbericht 2017 vorgestellt. In früheren Berichten nahm die indirekte Nachfolgeorganisation der 2012 verbotenen „Kameradschaft Aachener Land“ (KAL), „Syndikat 52“ (S52), bislang nur eine Nebenrolle ein. Nun aber wird S52 ausführlich dargestellt und es wird skizziert, dass die Gruppe im Raum Aachen, Düren und Heinsberg unter Jugendlichen eine Erlebniswelt Rechtsextremismus aufgebaut hat wie zu KAL-Zeiten.

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Prozess gegen Rechtsextremisten wegen Drogenhandels zieht sich

Aachen. Im Februar begann vor dem Landgericht Aachen der Prozess gegen fünf Rechtsextremisten, denen bandenmäßiger Drogenhandel vorgeworfen wird. Es fanden erst 16 Verhandlungstage statt, was u.a. daran liegt, dass die 9. Große Strafkammer bei der Planung von Prozesstagen die Terminkalender von zehn Verteidigern und einer Sachverständigen berücksichtigen muss. Das Ende Mai von einem der Hauptverdächtigen abgelegte Geständnis hätte die Wende bringen können, doch dem Staatsanwalt war es zu dürftig.

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